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21.10.2022

Entwurf- und Genehmigungsplanung durch die Firma Südbau GmbH

FV Br

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FV Brühl bezieht den Sportpark-Süd

Mit einem geselligen Festakt im attraktiven Clubhaus wird das neue Domizil des Vereins offiziell eingeweiht.



Brühl. Da waren sich letztlich alle einig: Mit dem Sportpark-Süd ist ein Prestigeobjekt gelungen, das Seinesgleichen

im Land sucht. In einem Festakt wurde das neue Domizil des Fußballvereins Brühl im Süden der Gemeinde am

Sonntag eingeweiht. Und am Ende zeigten sich alle Beteiligten mit stolzgeschwellter Brust – allen voran der FVB-

Vorsitzende Karlheinz Knoll, der in den vergangenen Jahren unzählige ehrenamtliche Stunden in Planung und

Verwirklichung der Anlage gesteckt hat. Er galt damit allen Beteiligten als „Denker und Lenker“ dieses

Millionenprojekts.



Er war es auch, der im schicken neuen Clubhaus als Gastgeber den Reigen der Redner eröffnete. „Der FV Brühl hat

eine neue Heimat“, rief er erfreut aus. Vor 13 Jahren, als die der Umzug visionär in den Raum gestellt worden sei,

wäre die Zukunftsperspektive für alle betroffenen Vereine nicht sofort auf Gegenliebe gestoßen. „Für den FV Brühl

bedeutete dies das Verlassen seiner angestammten Heimat und die Aufgabe des Erbpachtgrundstückes am

Schrankenbuckel“, erinnerte Knoll. Die große Aufgabe sei es gewesen, im Verein und im Gemeinderat Mehrheiten

zu finden und die Gegenfinanzierung zu stemmen. „Für uns im Verein war die große Aufgabe, eine Vision

Wirklichkeit werden zu lassen.“



Nach vielen Monaten akribischer Arbeit und Diskussionen könne man nun – nach geringer zeitlicher Verzögerung –

das Ergebnis bestaunen. „Die ganze Anlage konnte so nachhaltig gestaltet werden, dass wir KW-70-Hausstandard

erreichen konnten plus Solaranlage, Fernwärme, Niedrigtemperaturheizung und Brunnenbewässerung, LED-

Beleuchtungstechnik, Wärmerückgewinnung bei der Lüftung“, zeigte Knoll die nachhaltige Planung auf.

Die schwere Zeit von Pandemie, Lieferengpässen und Preiserhöhungen haben der Verein in Zusammenarbeit mit

der Gemeinde und beteiligten Firmen „überragend gemeistert und in einem sehr guten Kosten- sowie Zeitrahmen

beenden können“. Damit sei im Süden der Gemeinde ein Vorzeigeobjekt entstanden. Knoll bat in seiner Ansprache

auch um Entschuldigung dafür, dass er vielleicht manches Mal einen falschen Ton angeschlagen habe, um Ideen

durchzusetzen.



„Heute ist ein großer Tag für den Fußballverein und auch für die Gemeinde: Das Herzstück unseres

Umsiedlungsprojekts Sportpark-Süd geht in Betrieb“, brachte Bürgermeister Dr. Ralf Göck seine Freude zum

Ausdruck. Zwei Entwicklungen hätten zu der Entscheidung für den Sportpark-Süd geführt: Es habe immer mehr

Jugendmannschaften im FVB gegeben, so dass der Platz im Alfred-Körber-Stadion nicht mehr ausreichte. Zudem

sei ein Ausbau des Stadions mit Flutlichtmasten, um dort länger trainieren zu können, am Einspruch der Nachbarn

gescheitert, „die auch immer öfter über Lärmbelästigung klagten“.



Hinzu sei der schlechte Zustand der Sportanlagen am Schrankenbuckel gekommen. Der Kunstrasen war ebenso in

die Jahre gekommen wie das Clubhaus, „welches jede Menge Öl und Gas verbraucht“, so Göck. Die sanitären

Anlagen, der Rasen im Stadion, die Leichtathletik-Anlagen – alles hätte saniert werden müssen.

Da sei der Bau der neuen Anlage mit der Gegenfinanzierung durch die Errichtung eines attraktiven Wohnquartiers

am Schrankenbuckel, eine mehrfache Win-win-Situation gewesen, denn es sei so viel Geld erlöst worden, dass

auch andere Vereine und die Gemeinde – etwa durch den Bau eines eigenen Wohnhauses – von dem Vorhaben

profitieren konnten.



„Die Kostenberechnung konnte fast eingehalten werden, also 3,3 Millionen für das Stadion und 4,5 Millionen für das

Vereinsheim, am Ende werden es um die acht Millionen für die gesamte Anlage hier sein, was angesichts der

Preisentwicklungen gut ist, aber ich sag es immer wieder: Auch eine vergleichbare Sanierung am Schrankenbuckel

hätte Millionen gekostet und dann hätten die Einnahmen gefehlt und die anderen Vereine wären leer

ausgegangen“, bilanzierte Göck. In einer Gemeinschaftsleistung sei nun ein zukunftsfähiges Projekt entstanden,

urteilte der Bürgermeister. Dem stimmten auch Dr. Alexander Kuhn als Planer der MVV-Regioplan zu. Die

nachhaltig geplante Anlage sei im Unterhalt günstig und durchweg schön. „Es ist ein tolles Beispiel für eine sehr

gute Zusammenarbeit aller Beteiligten“, so Kuhn.



Es sei wie beim Fußball, nur als Mannschaft, die an einem Strang zieht, könne man auch Erfolge verzeichnen,

betonte auch Markus Vierling von Südbau – eine Ansicht, der sich Architekt Roland Träger anschloss.

Seitens der Sportverbände gratulierte Rüdiger Heiß, Vizepräsident des Badischen Fußballverbandes, der ins

Schwärmen geriet: „Was sie hier abgezogen haben, sucht Seinesgleichen!“ Und für die Fußballabteilung im FVB

versprach Abteilungsleiter Frank Hensel, dass man diese Anlage nun mit Leben füllen werde.



Quelle: Schwetzinger Zeitung vom 16.10.2022 (Strauch)

Entwicklung braucht Raum
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