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14.08.2019

Fachärztezentrum am Rechberg in Bretten wird größer als geplant

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Das Fachärztezentrum an der neuen Rechbergklinik wird voraussichtlich größer als ursprünglich geplant. Aufgrund
neuer Erkenntnisse habe man umgeplant, sagte am Dienstag Markus Vierling, Geschäftsführer der Brettener Firma
Südbau, die zugleich Bauherr und Investor des Projekts ist. Bei einem gemeinsamen Informationsgespräch mit der
Regionaldirektorin der RKH-Kliniken des Landkreises Karlsruhe (KLK), Susanne Stalder, wurde zudem festgestellt,
dass die Abrissarbeiten am Altbau der Rechbergklinik planmäßig voranschreiten.

Hauptabriss ab Oktober

Derzeit ist die Abbruchfirma damit beschäftigt, den Altbau zu entkernen. Problemstoffe wie die asbesthaltigen
Fassadenvorbauten, aber auch Wertstoffe wie Kupferleitungen werden ausgebaut und getrennt entsorgt oder einer
Wiederverwertung zugeführt. Bis Ende Oktober/Anfang November soll dann nur noch das Gebäudeskelett stehen
und der Hauptabriss beginnen. „Lärm und Erschütterungen wird es geben“, bestätigte der zuständige KLK-
Projektleiter Lothar Laier. Um die Anwohner rechtzeitig und umfassend zu informieren, haben die
Bauverantwortlichen für morgen, Donnerstag, 15. August, um 16 Uhr zu einem Gespräch in das graue Gebäude
der Pflegeschule auf dem Rechberg eingeladen.

Vertrauensbildende Maßnahme

Nach Aussage der Regionaldirektorin ist vorgesehen, vor dem Hauptabriss den baulichen Zustand aller
umstehenden Gebäude zu dokumentieren. Mit dieser Vorsorgemaßnahme wolle die Klinikenverwaltung bei den
Nachbarn Vertrauen schaffen, so der Projektleiter. Bis zum 31. Dezember soll der Hauptabriss abgeschlossen sein,
Restarbeiten würden bis März/April erledigt. Die Kosten für den Abriss bezifferte Laier auf „unter zwei Millionen
Euro“.

Größerer Hauptbau

Anschließend erläuterte Südbaugeschäftsführer Vierling die Planänderungen. Das Fachärztezentrum besteht aus
zwei Bauteilen, einem erst in jüngerer Zeit errichteten roten Bestands- und einem neuen Hauptbau. Anders als
ursprünglich geplant, könne der Bestandsbau zwischen alter und neuer Klinik nicht um zwei, sondern nur um ein
Geschoss erhöht werden, denn: „Die Statik gibt es nicht her“, so Vierling. Um den fehlenden Platz auszugleichen,
müsse der daran anschließende Hauptbau nun größer werden. Aus diesem Grund habe man sich darauf geeinigt,
die zur Verfügung stehende Fläche bis an die Grundstücksgrenze zu bebauen.

Mehr Praxisflächen

Damit einher geht eine Aufstockung der Flächen für Facharztpraxen von bislang insgesamt 2.500 auf fast 4.000
Quadratmeter. Die Nachfrage sei vorhanden, versicherte der Südbau-Geschäftsführer und zählte die Interessenten
auf, die bei ihm vorstellig geworden seien: von einem Sanitätshaus über verschiedene Fachärzte bis zu einer
Intensivpflegeeinrichtung. Ohne dass man in die aktive Werbung gegangen sei, lägen schon jetzt Anfragen für
„insgesamt deutlich über 2.000 Quadratmeter“ vor, so Vierling. Wie viele Einrichtungen letztendlich untergebracht
würden, könne er jedoch erst sagen, wenn die Praxen ihre Raumanforderungen vertraglich fixiert hätten. Dies
könne erst jetzt geschehen, weil erst mit Beginn des Abrisses der Zeitplan sicher sei. Die bereits „sehr weit
gediehenen“ Gespräche sollen nächste Woche fortgesetzt werden.

Unveränderter Baubeginn

Der Innenausbau ist modular geplant, um die nötige Flexibilität beim Zuschnitt der einzelnen Praxen zu
gewährleisten. Pro Etage könne man Praxisflächen von 100 bis knapp über 1.000 Quadratmetern anbieten. Vierling
deutete an, dass das fünfstöckige Hauptgebäude bei Bedarf sogar noch um ein sechstes Stockwerk in
Leichtbauweise erhöht werden könnte. Auch im Untergeschoss seien Praxisräume möglich. Alles in allem entstehe
ein modernes Fachärztezentrum, das „sicherlich Ausstrahlung über Bretten hinaus in den Landkreis“ haben werde.
Nichts geändert hat sich am geplanten Baubeginn im Sommer 2020. Zwei Jahre später soll das Fachärztezentrum
fertig sein. Die Gesamtinvestition bezifferte Markus Vierling auf etwa sieben Millionen Euro. Er fügte hinzu: „Wir
hoffen, dass die Baupreise nicht weiter steigen.“

Quelle: Kraichgau News 14.08.2019, Autor: Chris Heinemann

Entwicklung braucht Raum
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