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08.11.2018

Ein Campus für Gesundheit und Pflege

Südbau stellt Projektionsstand der Bürgerinitiative Rechberg vor

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„Ein Campus für Gesundheit und Pflege“

Im Fokus des Treffens der Bürgerinitiative (BI) „Pro Rechbergklinik“ mit der Regionaldirektorin der
Regionale Kliniken Holding (RKH), Susanne Jansen, und dem Geschäftsführer der Südbau GmbH, Markus Vierling,
stand der geplante Neubau des Fachärztezentrums an der Rechbergklinik. „Wichtig ist uns, dass der aktuelle Stand
der Technik in der Rechbergklinik verwendet wird“, erklärte Kreisrat Paul Metzger (CDU), der das Treffen eröffnete.
„Das Krankenhaus wird ganz neu ausgestattet“, entgegnete Regionaldirektorin Jansen. Schließlich wolle man „das
Optimum erreichen, das man dort stadtbaurechtlich möglich machen kann“, so Metzger weiter. Als Bürgerinitiative
habe man die Südbau mit der Klinik Holding zusammengebracht und konnte somit den in 2003
fertiggestellten Bau in das geplante Ärztehauses integrieren. „Ein Campus für Gesundheit und Pflege war die
Überlegung, um eine Verzahnung und Synergien zwischen Fachärzten und Krankenhaus herzustellen“, erläuterte
Vierling. Dabei sei das Interesse der Ärzteschaft bereits vor der Vermarktungsphase sehr groß. Momentan habe
man bereits Interessenten für die gesamte, im ersten Anlauf geplanten Fläche von 2 500 Quadratmetern. Jedoch
sei bisher kein Mietvertrag unterschrieben. Das werde geschehen, sobald man einen Fertigstellungszeitraum
abschätzen könne, erklärte Vierling. Derzeit liefen jedoch schon Planungen nach den konkreten Vorstellungen der
Interessenten. Aufgrund der großen Nachfrage überlege man sich ebenfalls, ob man gleich ein fünftes Stockwerk
bauen solle, sagte Vierling. Dies sei nach dem geltenden Bebauungsplan möglich, doch zuerst gelte es die
derzeitige Statik zu überprüfen. Immerhin müsse man den Bau individuell nach den Bedürfnissen der Ärzte
gestalten. Das MRT-Gerät eines interessierten Radiologen sei sehr schwer und bedürfe daher eines verstärkten
Bodens, erklärte Vierling. Neben den 150 so bereits verplanten Quadratmetern kämen 250 bis 300 Quadratmeter
für einen Zahnarzt, 250 Quadratmeter für eine Oralchirurgie und 600 Quadratmeter für einen Internisten mit
einem 60 Quadratmeter großen Diabetesshop. Im Erdgeschoss sind das Labor und die ambulante Onkologie der
Klinik auf 500 Quadratmetern, sowie ein Sanitätshaus auf 80 bis 100 Quadratmetern geplant. Eine Nephrologie mit
600 bis 800 Quadratmetern, eine Schmerztherapie mit 120 Quadratmetern und eine Schwerstpflege im
Wohngruppenmodell mit 400 bis 500 Quadratmetern stehen ebenfalls auf der Liste, die Vierling der Runde
präsentierte. „Wir müssen genau wissen wie viel Platz noch zur Verfügung steht, dann können wir weitere Ärzte für
den Neubau interessieren“, betonte Metzger. „Etwa 600 Quadratmeter im fünften Stock“, antwortete Vierling. Nach
der Einweihung des neuen Krankenhauses am 1. März 2019 und dem Tag der offenen Tür am 2. März soll der
Umzug ab 12. März zügig erfolgen, erklärte Jansen. Dabei werde die Notfallambulanz und Notfallchirurgie
dauerhaft verfügbar sein. Im Anschluss erfolgt bis spätestens Ende 2019 der Abbruch des alten Gebäudes, damit
die Firma Südbau das Gelände übernehmen und Anfang 2020 mit dem Bau des neuen Ärztehauses beginnen kann,
so Jansen weiter. Dabei müsse man darauf achten, dass man aufgrund der nach dem Umzug reduzierten
Bettenzahl noch mehr Patienten hätte, die entlassen werden müssten, sich jedoch nicht selbstständig versorgen
könnten. „Bis die Schwerstpflegeeinheit im neuen Ärztezentrum eingerichtet ist, gibt es in Bretten keinen Platz für
diese Patienten, das muss allen bewusst sein“, erklärte Ivanka Pavlovicz vom Pflegedienst Irmma. „Seit Anfang
April haben wir schon die Bettenzahl reduziert, damit wir mit der zweiten Reduktion zurechtkommen, wenn es
soweit ist“, entgegnete Jansen. Das momentane Problem sei, dass man zu viele Falschaufnahmen habe. Das seien
Patienten, die von ansässigen Ärzten ins Krankenhaus geschickt würden um beispielsweise eine Thrombose
auszuschließen. „Sonst hätten wir das Bettenproblem nicht“, so Jansen. „Mit unserer Diskussion wollten wir die
Grund- und Regelversorgung in Bretten erhalten. Jetzt zeigt sich, dass das Krankenhaus in Bretten funktioniert“,
erklärte Metzger und läutete die Schlussrunde ein. Das bestätigte auch Jansen: Im Jahr 2017 habe man eine
schwarze Null geschrieben und das Jahr 2018 sehe bisher „auch ganz gut“ aus.

Quelle: BNN vom 31.10.218 (drb)

Bild: Dritter von rechts Vorsitzender Paul Metzger, Regionaldirektorin Susanne Jansen (Zweite von links) und
Südbau-Geschäftsführer Markus Vierling (Dritter von links) Foto: drb

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